Wer hat’s erfunden? (groß)

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Wir, Bernadette Vargas-Simon und Theresa Stadlmann, alias Berny und Resl. Im Rahmen des Lehrgangs an der Akademie der Zivilgesellschaft (VHS Urania) im Frühjahr 2017 haben wir das Projekt ich wie du – Menschen mit Behinderung erzählen in Form dieser Website ins Leben gerufen. Hier wollen wir Menschen mit Behinderungen und auch ihren Angehörigen eine Stimme geben.



Theresa erzählt

Hallo, ich bin Theresa, oder auch „Resl“, wie mich meine Freunde nennen. Ich bin seit 27 Jahren auf dieser Welt. In dieser Zeit konnte ich bereits viel lernen, vor allem aber, dass diese Welt nur funktioniert, wenn wir uns nicht gegenseitig bewerten, sondern einander wertschätzen. Wahrscheinlich habe ich mich aus diesem Grund schon sehr früh für die Arbeit im Sozialen Bereich entschieden. Ich wurde Krankenschwester und habe mich zusätzlich auf den Fachbereich der Psychiatrie spezialisiert. Danach konnte ich fünf wertvolle Jahre in der Sozialpsychiatrie für Menschen mit Behinderung in Wien arbeiten. Dort wurde auch mein Interesse geweckt, mich für Inklusion einzusetzen. Ich erkannte die große Neugier zum Thema Behinderung in meiner Umgebung, aber auch Defizite, die es im Bereich der Inklusion noch gibt. Derzeit studiere ich Gesundheitsmanagement, danach möchte ich in den sozialen Bereich zurückkehren, um die Gesellschaft aktiv mitzugestalten.
ich wie du ist für mich ein kleiner Puzzleteil, der aber bestimmt etwas Großes bewirken wird.

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Berny erzählt

Servus! Ich bin Berny und 27 Jahre alt. Nachdem ich im Arbeitsbereich Verschiedenes ausprobiert hatte, entschloss ich mich 2017 endgültig dafür, in den Sozialen Bereich zu wechseln – der Zeitpunkt, das Soziale nicht länger „nebenbei“ zu machen, war für mich gekommen. Seither arbeite ich als Persönliche Assistentin für Menschen mit Behinderungen und betreue Jugendliche beim Deutschlernen. Es nervt mich sehr, dass Menschen immer noch in strikte Kategorien eingeordnet werden und auf diese Art Vorurteile entstehen. Oft ist uns ja gar nicht bewusst, was uns an einem Menschen entgeht, wenn wir nicht bereit sind, unser vorgeformtes Bild über ihn zu hinterfragen. – Die Idealvorstellung, dass jeder so akzeptiert wird, wie er/sie ist, werden wir vielleicht nie vollständig erfüllen können. Aber versuchen könnten wir es ja …
Mit ich wie du möchten wir zumindest einen kleinen Beitrag dazu leisten – und wenn’s nur ein Denkanstoß ist, den wir jemandem mit auf den Weg geben!

 

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